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Aug
15

Schlechtwettertipps – Tabletop

Objektiv Vorneweg: Schlechtes Wetter gibt es nicht für Fotografen. Ob interessante Wolkenformationen, Blitze bei Gewitter, Landschaften im Nebel, wenn der Horizont verschwimmt oder Spiegelungen in Pfützen. Interessante Motive bieten sich auch, wenn kein strahlender Sonnenschein herrscht.

Regnet es allerdings Bindfäden, bleibe ich persönlich mit meiner Kamera lieber im Trockenen.

Tabletop. Was ist denn das nun?

Tasse Kaffee Tabletop bedeutet übersetzt Tischplatte. Hierbei handelt es sich um eine Fotografieform, die besonders für Stilleben geeignet ist und bei der Kompositionen vor neutralen Hintergründen – bevorzugt schwarz oder weiß – in Szene gesetzt werden. Ob es sich nun um die Obstschüssel, eine Überraschungsei-Figur für die nächste Ebay-Auktion oder einfache Alltagsgegenstände handelt, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Natürlich kann man das Thema mit unterschiedlichen Ambitionen angehen. Ein Profi arbeitet mit entsprechendem Equipment, vor allem die Beleuchtung betreffend – für uns Hobbyknipser reicht ein Tisch, ein weißes oder schwarzes Blatt Papier und etwas, wogegen man das Papier lehnen kann. Dies kann eine Flasche, Vase oder oder… sein.

Avocado Eine besondere Herausforderung stellt hierbei die Belichtung dar. Versucht, so viel Licht wie möglich zu beschaffen, damit ihr nicht den eingebauten Blitz eurer Kamera benutzen müsst – denn dieser neigt dazu, dass Objekt sozusagen “totzublitzen” – und außerdem wirkt ein Lichteinfall direkt von vorn nicht besonders natürlich. Eine Schreibtischlampe leistet hier sicher gute Dienste.

Achtet auch auf die ISO-Einstellung an eurer Kamera, denn je höher die ISO-Einstellung, desto mehr neigen die meisten Kameras zu Bildrauschen.

Für Bastelfreunde, die sich nicht nur mit einem Blatt Papier zufrieden geben, habe ich mal ein paar Links herausgesucht, wie man sich preiswert und einfach ein kleines Tabletop-Studio zusammenbauen kann:

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